Reiki-mein Weg zur Energiearbeit
Mein Weg zu und mit Reiki
Anfang der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts habe ich das erste Mal etwas von Reiki gehört. Neugierig geworden begann ich nach mehr Informationen zu suchen. Dies war damals nicht einfach, Esoläden, Literatur und Menschen, die sich mit alternativen, spirituellen Möglichkeiten und Heilweisen beschäftigten, waren noch rar gesät.
Mit der Geburt meiner ersten Tochter 1985 habe ich auch meine damalige Reiki-Lehrerin gefunden, welche in direkter Linie von Mikao-Usui abstammte.
Im selben Jahr wurde ich in den ersten Reiki-Grad eingeweiht. Es war für mich ein fantastisches Erlebnis, die Energien zu spüren, wie sie mich auf allen Ebenen durchdrangen und dies immer noch tun. Die erste Zeit eines jeden Grades ist hierbei die Intensivste. Hier erhält man die neuen Energieschübe und stellt sich auf allen Ebenen des eigenen Seins auf den höheren Energielevel ein.
Mit der Zeit empfindet man es nicht mehr so intensiv, doch dafür öffnen sich andere Türen innerhalb unseres Empfindens und der Weg zu einem selbst wird vertieft.
So arbeitete ich zwei Jahre intensiv mit Reiki. Es gab kaum eine Situation in der ich nicht mit den Energien "gespielt" habe. Gern war ich bereit, Allen, die mich darum baten, die Reiki-Energie zukommen zu lassen. Auch Tiere, Pflanzen und Lebensmittel wurden von meinen strahlenden Händen nicht verschont. Mein Gespür für Energien jedweder Art wurde dadurch enorm erhöht.
1987 ließ ich mich von meiner Lehrerin, welche mir in den beiden Jahren stets bei Fragen zur Seite stand, in den zweiten Grad des Reiki einweihen. Obwohl ich innerlich davon überzeugt war, dass die versprochenen Möglichkeiten des Sendens der Energie über Raum und Zeit hinweg funktionieren, war ich doch erstaunt darüber wie gut und einfach es in der Praxis umzusetzen war. Nun hatte ich eine wirksame Methode zur Hand, Menschen zu helfen, die weit weg von mir wohnten und ich konnte unabhängig vom Zeitraum bestimmen wann die Energie fliessen solle.
Auch die Arbeit mit und an mir selbst wurde dadurch effektiver und ich war nun in der Lage direkt mit und an meinem Emotionalkörper zu arbeiten, um alte Verhaltensmuster zu lösen, zu erkennen und abzuändern. Dieser direkte Einblick in den Emotionalkörper der Menschen, die mich um Hilfe baten, hat auch dort eine noch effektivere Unterstützung des Selbstheilungsprozesses bewirkt.
1990, nach drei Jahren Arbeit mit Reiki II, ließ ich mich in den Meistergrad einweihen. Hier hatte ich noch nicht vorgehabt selbst einmal Reiki zu lehren, es sollte für mich sein, für meinen Weg, hin zur eigenen Meisterschaft.
Mit dem Meistersymbol hatte ich einen Schlüssel erhalten, der mir die Tür zu meiner spirituellen Ebene öffnete. Je länger und intensiver ich nun mit Reiki arbeitete, desto größer wurde der Spalt der geöffneten Tür, durch den ich in die spirituellen Ebenen hineinsehen konnte. Hierdurch erkannte ich auch, dass ein Teil meines Weges, der des Lehrers ist.
So begann ich eine dreijährige intensive Ausbildung hin zum Reiki-Lehrer, welche ich 1995 abschloss. Seit dieser Zeit gebe ich Reiki-Seminare und bilde selbst auch Lehrer aus. Hierbei gehe ich eher den ursprünglichen Weg, den Weg der intensiven Begleitung und Ausbildung. So weihe ich keine Person innerhalb von ein paar Monaten in alle Reiki-Grade ein. Dies widerspricht dem Ursprung des Reiki - der Weg zur eigenen Meisterschaft und Erkenntnis.
Dass ich mittlerweile auch Ferneinweihungen vornehme steht in keinem Widerspruch zu den von mir gemachten Aussagen. Es spielt keinerlei Rolle, wo sich der Mensch befindet, den ich weihe, da auch hierbei eine intensive Begleitung per Telefon, über e-mails und innerhalb meines Esoterikforums garantiert wird. Ich kann jederzeit, sofern es gewünscht wird, auch über die spirituelle Ebene in Kontakt mit den von mir begleiteten Personen treten.
Dies liest sich für "Anfänger" jetzt sicherlich verrückt und abgehoben, doch ab dem zweiten Reiki-Grad erhält man eine neue Sicht von Raum und Zeit.
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